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Der nachhaltige Warenkorb

Im Auftrag des Rates für Nachhaltige Entwicklung (RNE) hat das von der Gundlach Stiftung geförderte imug Institut 2002 das Konzept für einen nachhaltigen Warenkorb entwickelt.

Der Nachhaltige Warenkorb versteht sich als ein Instrument des nachhaltigen Konsums und unterstützt damit die Umsetzung des gesellschaftlichen Leitbildes „Sustainable Development“. Er orientiert sich am Verbraucherpreisindex des Statistischen Bundesamtes und schlägt für dort aufgeführte Produkte und Dienstleistungen Alternativen vor, die aus der Perspektive der Nachhaltigkeit vorteilhaft sind. Dieser Informationsansatz ist so wichtig, weil den Konsumenten häufig aussagekräftige Informationen fehlen, um entscheiden zu können, welche Produkte oder Dienstleistungen einen positiven Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten. Nachhaltige Produkte und Dienstleistungen müssen nicht nur die vielfältigen Qualitätsanforderungen von Konsumenten erfüllen, sondern sie müssen gleichzeitig einen relativen Vorteil gegenüber anderen Produkten und Dienstleistungen in möglichst allen drei Nachhaltigkeitsdimensionen (Umwelt, Soziales, Ökonomie) aufweisen. Der Nachhaltige Warenkorb gibt keine Vorschriften und fertige Antworten über richtiges und falsches Konsumieren. Durch das Aufzeigen von Handlungsoptionen soll die „nachhaltige Konsumarbeit“ der Verbraucher auf ein Minimum reduziert werden, damit möglichst viele Verbraucher für eine Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten beim Konsumieren gewonnen werden können.

Ein von RNE in 2003 veröffentlichter Einkaufsführer setzt das Konzept des Nachhaltigen Warenkorbes um. Er dient als Informationsinstrument für Verbraucher, um nachhaltiges Konsumverhalten in den Konsumbereichen

  • Lebensmittel und Ernährung,
  • Textilien und Bekleidung,
  • Wohnen und Haushalt,
  • Mobilität und Verkehr,
  • Tourismus und Reisen und
  • Finanzdienstleistungen

anzuregen.



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